eine Seite zurück zurück | drucken Reiselandinfos | Marokko 

 

Unsere Reisen nach Marokko

Individual-Reisen
Königliches Bahnfahren
Kasbahs, Ksur und Weite Wüste
Vielfältiger Süden
Mers du Sable - Sandmeere
Marrakech, die Rote
Oasen, Dünen, Berge
Im Tal der Rosen
Saghro - Trekking am Wüstenrand
Dromedar

Culinarium-Reisen
Essaouira mit allen Sinnen geniessen
Einmal leben wie einst der Pascha

Alle unsere Reisen - ausser der Reise "Begegnungen" - können auch individuell durchgeführte werden.
Bei den Wüstenreisen in Marokko handelt es sich um Kameltrekkings.



Grösse: 710.850 qkm
Einwohner: knapp 30 Mio.
Hauptstadt: Rabat
Religion: Islam, Judentum
Visum: nicht notwendig
Impfungen: keine Impfungen vorgeschrieben
Währung: Marokkanischer Dirham (MAD)


Einreisebedingungen nach Marokko
Keine Visumspflicht bis 3 Monate. Ein- und Ausreise sind nur mit einem gültigen Reisepass möglich, der ab Einreisedatum noch 6 Monate gültig sein muss. Ein Personalausweis ist nicht ausreichend, auch wenn er manchmal bei der Einreise in Agadir akzeptiert wird.
Kinder brauchen einen eigenen Ausweis./p>

Zollbestimmungen
Offiziell müssen folgende Dinge bei der Einreise für den Zoll deklariert werden: Fotoausrüstungen, die über die touristenübliche Grösse hinausgehen; Elektrogeräte wie Laptop etc., Funkgeräte.
Verboten ist die Einfuhr von Drogen, Narkotika und pornografischem Material.
Zollfrei eingeführt werden dürfen 400 Zigaretten, 3 l Alkohol, Dinge des alltäglichen Bedarfs, einschliesslich Fotoapparat, Filme etc.


Gesundheit
Generell sind die hygienischen Verhältnisse und die ärztliche Versorgung in Marokko ausreichend. Zur Einreise nach Marokko ist keine Impfung vorgeschrieben, es sei denn, man reist aus einem Infektionsgebiet (z. B. Gelbfieber in Westafrika oder Cholera in Südamerika) an oder hat sich in den letzten zwei Wochen dort aufgehalten. Dann ist eine Impfung, dokumentiert im internationalen Impfausweis, unerlässlich.

Hausärzte, Gesundheitsämter und Tropeninstitute informieren, welche Impfung oder Vorsorge für wen nötig oder zu empfehlen ist. Tetanus- und Poliauffrischungen können sinnvoll sein, aber auch eine Impfung gegen Hepatitis.

Da hochwertige Medikamente nicht immer zu erhalten sind, sollte man doch eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitnehmen. Sie ist besonders für unerwartete Notfälle sinnvoll und vermittelt zudem ein gewisses Sicherheitsgefühl. Standardmedikamente (manchmal unter anderem Namen) gibt es in jeder Apotheke. Reisende, die regelmässig eine bestimmte Medizin einnehmen müssen, sollten einen entsprechenden Vorrat mitnehmen.

Sie sollten an folgende Dinge denken: Durchfallmittel, Desinfektionsmittel, Kreislaufmittel, Schmerzmittel, evtl. Breitbandantibiotikum, Augentropfen, Wundsalbe, Insektenschutzmittel (!), Salbe oder Gel gegen Verbrennungen und Insektenstiche, Pflaster.


Reisezeit
Für eine Reise sollte man die teilweise extremen klimatischen Bedingungen, insbesondere die sehr hohen Sommertemperaturen in der Wüste und die sehr kalten Wintertemperaturen in den Bergen, nicht ausser Acht lassen. Die Niederschläge sind gering. Vor allem im Norden des Landes sowie in den Gebirgen fällt Winterregen bzw. Schnee.

Am angenehmsten sind die Temperaturen im ganzen Land – mit Ausnahme der Berghöhen der Gebirge – zwischen September und Dezember sowie März bis Mai. In diese Zeit fällt die touristische Hauptsaison, denn auch die Weihnachts- und Osterferien liegen in diesem Intervall. Für Bergsteiger sind die Monate Mai bis September optimal. Die Wassertemperaturen des Atlantiks liegen ganzjährig unter 20 Grad, im Winter oft unter 17 Grad. Häufig weht ein kalter Wind. Im Mittelmeer herrschen zwischen Mai und Oktober 18 – 24 Grad.

Die Monate Januar und Februar sind die kältesten. Ab Mitte März trüben oft Staub- oder Sandstürme, die mehrere Tage anhalten können, den Blick und die Freude am Reisen. Sie bringen heisse, trockene Sahara-Luft auch in die entlegensten Landesteile. Zwischen Juni und August werden die Temperaturspitzen erreicht. Dann ist es im Süden des Landes mit teilweise weit über 40 °C trotz der geringen Luftfeuchtigkeit kaum mehr auszuhalten.

Generell ist zu beachten, dass, je weiter man sich vom Mittelmeer südwärts bewegt, die Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten und innerhalb eines Tages umso grösser sind, was besonders kalte Winternächte unter dem klaren Sternenhimmel zur Folge hat.


Sicherheit
Trotz der Anschläge islamistischer Aktivisten im Mai 2003 ist Marokko ein sicheres Reiseland, zumal sich dieser Anschlag nicht an Touristen gewandt hat. Die Polizei des Landes versucht jedes Aufmucken zu unterdrücken und ist dabei recht erfolgreich.

Diebstähle sind selten. Dennoch gibt es natürlich auch in Marokko Kriminalität. Diese ist jedoch weniger stark ausgeprägt als in Europa und auf bestimmte Gegenden beschränkt. Doch auch ausserhalb dieser „Brennpunkte“ können grössere und kleinere Gaunereien vorkommen. Das beginnt bei den immer wiederkehrenden Versuchen, Touristen zu übervorteilen. Taxifahrer, die einen überhöhten Preis fordern, Ladenbesitzer die neue Stücke als antik verkaufen etc.


Zahlungsmittel
Landeswährung ist der marokkanische Dirham (MAD). Ein Dirham besteht aus 100 Centimes. Es gibt Geldnoten im Wert von 10 MAD, 20 MAD 50 MAD,100 MAD und 200 MAD. Münzen gibt es im Wert von 10 Centimes, 20 Centimes, 50 Centimes, 1 MAD, 2 MAD, 5 MAD und seit neustem auch 10 MAD.

Am einfachsten ist es, eine EC-Karte mitzunehmen, sofern sie das Maestro- oder Cirrus-Symbol trägt. Mit diesen Karte und der Geheimzahl kann man an vielen Geldautomaten mit dem entsprechenden Symbol Bargeld abheben. Umgerechnet wird zum Briefkurs, die Gebühr beträgt pro Transaktion nur knapp 4 Euro. Der Maximalbetrag kann bei der Hausbank erfragt werden und beträgt meist 4000 MAD pro Tag und Geldautomat.

Eine Alternative sind Kreditkarten wie American Express, Visa, MasterCard (Eurocard) oder Diner’s Card. Mit der Karte kann man nicht nur Flugtickets, Mietwagen, Einkäufe, Hotel- und Restaurantrechnungen im oberen Preisniveau bargeldlos bezahlen, sondern auch Bargeld abheben. Auszahlungs- und Akzeptanzstellen sowie Geldautomaten (ATM) sind in Marokko weit verbreitet. Für die Barauszahlung am Geldautomaten benötigt man die Kreditkarte und die Geheimzahl.


Zeitverschiebung
Europa ist der marokkanischen Zeit in der Winterzeit um eine, während der Sommerzeit um zwei Stunden voraus.


Spezielle Literatur zu Marokko


  • Assaraf, Robert: Mohammed V et les Juifs du Maroc, Casablanca 1997

  • Becha, Gerd: Das Pentagramm. Symbolik in Marokko. Hamburg 1989

  • Belarbi, Aicha: Femmes rurales. Es ist bei der Edition le Fennec in Casablanca
    erschienen. Sensilble Beschreibungen der Frauen auf dem Lande. Überhaupt
    sind die Bücher, die von „Edition Le Fennec“ herausgebracht
    werden durch die Reihe zu empfehlen!

  • Den Katalog kann man auch in Paris (25, Rue Ginoux, 75015 Paris, Tel. 0033-1--45.77.08.05,
    Fax 45.79.97.15) oder in Casablanca (bei Sochepress, BP 13683, Casablanca,
    Tel 00212-2-40.02.23, Fax 24.95.57) bestellen.

  • Bencherifa, A./Popp, H. (Hrsg.): Le Maroc: Espace et société.
    Passau 1990

  • Benkirane, F.: Der Zauber der marokkanischen Küche

  • Brunswig, Muriel: KulturSchock Marokko, Bielefeld 2002

  • Brunswig, Muriel & Därr, Erika: Marokko aktiv, Bielefeld 2003

  • Courtney-Clarke, Margaret: Die Berberfrauen. Kunst und Kultur in Nordafrika.
    1997, toller Bildband.

  • Därr, Erika: Marokko – Vom Rif zum Anti-Atlas, Bielefeld 2004.
    Ausführlicher Reiseführer von Reise Know How

  • Faath, S.: Marokko - Die innen- und aussenpolitische Situation seit der
    Unabhängigkeit. Hamburg 1987. Ein zweibändiges wissenschafftliches
    Werk zum Thema mit einer sensationellen Dokumentation.

  • Geertz, Clifford: Religiöse Entwicklungen im Islam: Beobachtet in
    Marokko und Indonesien. Frankfurt 1991. Islam einmal anders betrachtet. Sehr
    interessant!

  • Hegasy, S.: Staat, Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft in Marokko.
    Hamburg 1997. Sehr gute Dissertation!

  • Ibn Khaldun: Buch der Beispiele. Die Muqaddima. Leipzig 1992. Das grosse
    Buch Ibn Khalduns, des nordafrikanischen Historikers und Philosoph. Es geht
    um seine Theorien zur nordafrikanischen Bevölkerung, um Beziehungen zwischen
    Nomaden und Sesshaften. Das Buch aus dem 14. Jahrhundert gilt bis heute als
    eines der beeindruckendsten Werke der Soziologie.

  • Kraus, Wolfgang: Die Ait Hdiddu: Wirtschaft und Gesellschaft im zentralen
    Hohen Atlas. Wien 1991. Eine ethnologische Dissertation zur segmentären
    Gesellschaft in Marokko.

  • Kunz, Rudibert: Giftgas gegen Abd el Krim. Deutschland, Spanien und der
    Gaskrieg in Spanisch-Marokko. 1922-1927. Freiburg 1990. Packend geschriebene,
    gandenlose Aufarbeitung der deutschen Beteiligung am Rifkrieg.

  • Laroui, Abdallah: L'Histoire du Maghreb. Un essai de synthèse. Casablanca
    1995. Endlich mal eine marokkanisch aufbereitete Geschichtsbetrachtung. Marokko
    von Innen betrachet. Viel gelobt und das zu Recht.

  • Mernissi: Der Harem ist nicht die Welt. Elf Frauen berichten von ihrem
    Leben in Marokko.

  • Morse, Kitty: Rezepte aus der Kasbah. Das marokkanische Kochbuch. Sicherlich
    das Beste unter diesen!

  • Neumann, Wolfgang: Die Berber - Vielfalt und Einheit einer traditionellen
    nordafrikanischen Kultur. Köln 1983. Ein Buch aus dem Du Mont-Verlag,
    sehr übersichtlich und angenehm geschrieben.

  • Perrault, Gilles: Unser Freund der König. Abgründe einer modernen
    Despotie. Weimar 1992. Es geht natürlich um Hassan II., aber das macht
    nichts...

  • Schweizer, Gerhard: Die Berber: Volk zwischen Rebellion und Anpassung.
    1981.

  • Welte, Frank Maurice: Der Gnawa-Kult. Frankfurt 1990. Das einzige und das
    beste Buch zu diesem Thema!

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