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Unsere Reisen nach Ägypten

Individual-Reisen
Sinai - Trekkingbaukasten
Wunderbare Welt


Grösse: 995.000 qkm
Einwohner: 70 Mio.
Hauptstadt: Kairo
Religion: Islam, Kopten
Visum: Erforderlich, aber am Flughafen erhältlich
Impfungen: Keine Impfungen vorgeschrieben
Währung: Giné, auch Pfund genannt


Einreisebedingungen nach Ägypten
Ein- und Ausreise sind nur mit einem gültigen Reisepass möglich, der ab Einreisedatum noch 6 Monate gültig sein muss.

Ein Personalausweis ist nicht ausreichend. Das für Ägypten benötigte Visum kann im Voraus bei den Botschaften und Konsulaten (Adressen s.u.) beantragt werden, es ist aber auch auf den ägyptischen Flughäfen und zumindest bisweilen auch an Schiffshäfen bei der Anreise gegen US-Dollar oder bereits getauschte ägyptische Lira erhältlich, was wesentlich unkomplizierter ist. Man kauft sich am ausgewiesenen Schalter eine Wertmarke (US$15), klebt diese in den Pass und reist (ohne Passbild und Antrag) ein.


Ausnahme:
Türken oder Osteuropäer mit Wohnsitz in Deutschland müssen das Visum im Voraus beantragen. Sie können es nicht an der Grenze erhalten.

Wer sich das Visum bereits in Europa besorgt, kann den Visumsantrag per Faxabruf unter der Nummer 0190-771097010 erhalten. Hierin sind auch die aktuellen Einreisebestimmungen abgedruckt.

Kinder unter 16 Jahren können, wenn sie im Pass der Eltern mit Foto eingetragen sind, das Visum direkt über diesen Elternteil erhalten. Kleinkinder unter einem Jahr brauchen kein Foto. Sind die Kinder im Pass ihrer Eltern eingetragen, brauchen sie keine Gebühren für das Visum zu bezahlen. Leichter ist es jedoch, wenn die Kinder mit eigenem Kinderpass (der ein Foto haben muss) reisen./p>

Zollbestimmungen
in Deutschland:

  • Botschaft der Arabischen Republik Ägypten
    Waldstr. 15
    13156 Berlin
    Tel. 030-4775470
    Fax 030-4771049
    www.egypt.de

in Österreich:

  • Botschaft der Arabischen Republik Ägypten
    Trautsohngasse 6
    Visa-Angelegenheiten
    Hohe Warte 52-54
    1080 Wien
    Tel. 01-3708108
    Fax 01-3708108

in der Schweiz:

  • Botschaft der Arabischen Republik Ägypten,
    Elfenauweg 61
    3006 Bern
    Tel. 031-3528055, 3528012
    Fax 031-3520625


Zollbestimmungen
Offiziell müssen folgende Dinge bei der Einreise für den Zoll deklariert werden: Fotoausrüstungen, die über die touristenübliche Grösse hinausgehen; Elektrogeräte wie Laptop etc., Funkgeräte.

Verboten ist die Einfuhr grösserer Beträge (über 1000 E£) an ägyptischen Pfund sowie von Drogen, Narkotika und pornografischem Material.

Zollfrei eingeführt werden dürfen 400 Zigaretten, 3 l Alkohol, Dinge des alltäglichen Bedarfs, einschliesslich Fotoapparat, Filme etc.

In Ägypten besteht wie in vielen anderen Ländern auch ein striktes Verbot für die Ausfuhr von Antiquitäten sowie Pflanzen und Tieren, die unter das Artenschutzgesetz fallen. Das gilt v.a. für Korallen.
Für die Ausfuhr von Teppichen muss eine Genehmigung des Handelsministeriums vorliegen. Im Normalfall besorgt der Händler diese – unbedingt darauf bestehen!

Offiziell ist auch die Ausfuhr von in Ägypten gekauften Gold- und Silberwaren verboten. Doch wird diesem Verbot bei Schmuck und kleinen Gegenständen so gut wie nie nachgegangen.


Gesundheit
Generell sind die hygienischen Verhältnisse und die ärztliche Versorgung in Ägypten gut bis ausreichend. Zur Einreise nach Ägypten ist keine Impfung vorgeschrieben, es sei denn, man reist aus einem Infektionsgebiet (z. B. Gelbfieber in Westafrika oder Cholera in Südamerika) an oder hat sich in den letzten zwei Wochen dort aufgehalten. Dann ist eine Impfung, dokumentiert im internationalen Impfausweis, unerlässlich.

Hausärzte, Gesundheitsämter und Tropeninstitute informieren, welche Impfung oder Vorsorge für wen nötig oder zu empfehlen ist. Tetanus- und Poliauffrischungen können sinnvoll sein, aber auch eine Impfung gegen Hepatitis.

Da hochwertige Medikamente nicht immer zu erhalten sind, sollte man doch eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitnehmen. Sie ist besonders für unerwartete Notfälle sinnvoll und vermittelt zudem ein gewisses Sicherheitsgefühl. Standardmedikamente (manchmal unter anderem Namen) gibt es in jeder Apotheke. Reisende, die regelmässig eine bestimmte Medizin ein nehmen müssen, sollten einen entsprechenden Vorrat mitnehmen.

Sie sollten an folgende Dinge denken: Durchfallmittel, Desinfektionsmittel, Kreislaufmittel, Schmerzmittel, evtl. Breitbandantibiotikum, Augentropfen, Wundsalbe, Insektenschutzmittel (!), Salbe oder Gel gegen Verbrennungen und Insektenstiche, Pflaster.


Reisezeit
Für eine Reise in das Land am Nil sollte man die teilweise extremen klimatischen Bedingungen, insbesondere die sehr hohen Sommertemperaturen, nicht ausser Acht lassen.

Die Niederschläge sind gering. Nur am Mittelmeer und auf dem Sinai fällt etwas Winterregen bzw. Schnee. Am angenehmsten sind die Temperaturen im ganzen Land – mit Ausnahme der Berghöhen des Sinai – zwischen Oktober und April. In diese Zeit fällt die touristische Hauptsaison, denn auch die Weihnachts- und Osterferien liegen in diesem Intervall, so dass manche Attraktion vor allem im südlichen Landesteil von einer Flut von Reisegruppen heimgesucht wird.

Die Wassertemperaturen des Roten Meeres liegen ganzjährig über 20 Grad, im Sommer häufig bis 28 Grad und erlauben einen ganzjährigen Badebetrieb. Allerdings weht im Frühjahr oft ein starker und manchmal dazu noch kalter Wind.

Die Monate Januar und Februar sind die kältesten. Dann kann in Kairo auch schon mal ein kleiner Hagelschauer niedergehen. Die mittlere tägliche Minimumtemperatur liegt dann in der Hauptstadt bei 9 °C, das mittlere tägliche Maximum bei 18 °C.

Ab Mitte März trüben oft Staub- oder Sandstürme, die mehrere Tage anhalten können, den Blick und die Freude am Reisen. Sie bringen heisse, trockene Sahara-Luft auch in die entlegensten Landesteile. Zwischen Juni und August werden die Temperaturspitzen erreicht. Dann ist es im Süden des Landes mit teilweise weit über 40 °C trotz der geringen Luftfeuchtigkeit kaum mehr auszuhalten.

Generell ist zu beachten, dass, je weiter man sich vom Mittelmeer südwärts bewegt, die Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten und innerhalb eines Tages umso grösser sind, was besonders kalte Winternächte unter dem klaren Sternenhimmel zur Folge hat.


Sicherheit
Seit den Terroranschlägen von Sharm el Sheikh vom Juli 2005 stellt sich verstärkt die Frage nach der Sicherheit im Land. In keiner Weise ist die Gefahr wegzudiskutieren, die von jedem Ort, an den viele Menschen zusammen kommen, ausgeht. Ob aus diesem Grund Ägypten nun besonders gefährdet ist, ist eine andere Frage. Bereits seit dem Anschlag von 1997 in Luxor hat die ägyptische Regierung ihre Bemühungen zum Schutze der Touristen verstärkt. Dies gilt im besonderen Masse nun seit den jüngsten Attentaten.

Zu den Sicherheitsmassnahmen der Regierung gehört die Begleitung von Touristenbussen und -zügen sowie sonstigen touristischen Ausflugsfahrten im Niltal sowie von dort nach Hurghada durch Fahrzeuge der Sicherheitsbehörden. Diese Massnahmen bringen es mit sich, dass alle Touristenfahrzeuge in dieser Region nur im Konvoi fahren dürfen.

Auf den Flughäfen in Kairo, Hurghada und Sharm el Shaikh werden erhöhte Sicherheitsmassnahmen ergriffen. Passagiere und Gepäck werden dort verstärkt kontrolliert. Hierdurch kann es zu längeren Wartezeiten bei der Abfertigung und somit auch zu Verschiebungen der Flugzeiten kommen. Ähnliche, wenn auch nicht ganz so strenge Sicherheitskontrollen durchläuft man im Übrigen auch in fast allen grossen Hotels.

Wer eines der grossen Häuser oder beispielsweise auch die AUC (American University of Cairo) betreten möchte, muss damit rechnen, dass die Tasche durchleuchtet und durchsucht wird und man selbst durch ein Check-Gerät laufen muss.

Wie in allen Ländern der Welt, gibt es natürlich auch in Ägypten Kriminalität. Diese ist jedoch weniger stark ausgeprägt als in Europa. Es kann natürlich immer wieder einmal zu Übergriffen kommen. Da sich der durchschnittliche Reisende jedoch kaum in diesen Vierteln aufhält, wird er selten bis gar nicht in „brenzlige“ Situationen kommen.

Doch auch ausserhalb dieser „Brennpunkte“ können grössere und kleinere Gaunereien vorkommen. Das beginnt bei den immer wiederkehrenden Versuchen, Touristen zu übervorteilen. Taxifahrer, die einen überhöhten Preis fordern, Ladenbesitzer die neue Stücke als antik verkaufen etc.


Zahlungsmittel
Landeswährung ist das ägyptische „Guiné“, (E£), auch ägyptisches Pfund oder Lira genannt. Ein Guiné besteht aus 100 Qurush, auch Piaster (pt) genannt. Es gibt Geldnoten im Wert von 10 pt, 25 pt, 50 pt, E£1, E£5, E£10, E£50, E£100 und E£200.

Die wenigen existierenden Münzen sind 10, 20 und 25 pt. Die Preise sind häufig in E£ angeschrieben, manchmal jedoch auch in Qurush. 335 muss also nicht zwangsweise 335 E£ sein, sondern kann auch 3,35 E£ sein.

Am einfachsten ist es, eine EC-Karte mitzunehmen, sofern sie das Maestro- oder Cirrus-Symbol trägt. Mit diesen Karte und der Geheimzahl kann man an vielen Geldautomaten mit dem entsprechenden Symbol ägyptisches Bargeld abheben. Umgerechnet wird zum Briefkurs, die Gebühr beträgt pro Transaktion nur knapp 2 Euro. Der Maximalbetrag kann bei der Hausbank erfragt werden und beträgt meist 500 Euro pro Tag.

Eine Alternative sind Kreditkarten wie American Express, Visa, MasterCard (Eurocard) oder Diner’s Card. Mit der Karte kann man nicht nur Flugtickets, Mietwagen, Einkäufe, Hotel- und Restaurantrechnungen im oberen Preisniveau bargeldlos bezahlen, sondern auch Bargeld abheben.

Auszahlungs- und Akzeptanzstellen sowie Geldautomaten (ATM) sind in Ägypten weit verbreitet. Für die Barauszahlung am Geldautomaten benötigt man die Kreditkarte und die Geheimzahl.

Es ist ratsam, eine angemessene Summe als Bargeld mitzunehmen. Vor allem das Visum bei der Einreise ist nur gegen cash zu erhalten.


Zeitverschiebung
Ägypten ist der mitteleuropäischen Zeit eine Stunde voraus. Während dem Beginn der europäischen und der ägyptischen Sommerzeit liegt in etwa ein Monat. In diesem Monat gibt es keine Zeitverschiebung.


Spezielle Literatur zu Ägypten


  • Unbekanntes Ägypten : mit neuen Methoden alten Geheimnissen auf der
    Spur (Vivian Davies & Renée Friedmann, Stuttgart 1999)

  • Das esoterische Ägypten : das geheime Wissen der Ägypter und
    sein Einfluss auf das Abendland (Erika Hornung, München 1999)

  • Menschenrechte in arabo-islamischen Staaten: am Beispiel Ägypten und
    Sudan (Mark Krieger, Frankfurt am Main1999)

  • Taschenlexikon altes Ägypten (Wolfgang Schuler, München 2000)

    Wunderbares Nachschlagewerk

  • Reclams Lexikon des alten Ägypten (hrsg. v. Ian Shaw) Aufwändiges,
    detailliertes, fantastisches Nachschlagwerk

  • Umweltschutz in Ägypten - realistische Forderung oder Utopie? Probleme
    und Chancen einer ökologisch-orientierten Politik in einem Land der "Dritten
    Welt" (Sonja El-Bahay, Münster 1998)

  • Ägypten: sozioökonomische Entwicklung und Verwaltung : eine gesamtgesellschaftliche
    Analyse (Elsayed Elnaggar, Münster 1998)

  • Die Kopten: Leben und Lehren der frühen Christen in Ägypten (Emma
    Brunner-Traut, Freiburg, 2000)

  • Menschen am Nil. 2 Novellen (Jachja Taher Abdallah) In zwei Novellen wird
    das Leben am Obernil beschrieben. Ausdrucksstark und lebendig wird der Leser
    in das Denken und Fühlen der Menschen eingeführt

  • Kindheit auf dem Lande. Ein ägyptischer Muslimbruder erinnert sich
    (Sayyid Qutb, Berlin) Die sehr unterhaltsame und interessante Autobiografie
    des 1966 hingerichteten Muslimbruders.

  • Das Hausboot am Nil (Nagib Machfuz, Berlin) Dieser, so wie alle Romane
    des 1911 geborenen Schriftstellers beschreiben die ägyptische Realität
    gnadenlos. Spannend und lebendig und sehr arabisch

  • Die Kairo Trilogie (ders., Zürich) Wunderbarer Einblick in das Leben
    in der ersten Hälfte des Jahrhunderts in den alten islamischen Vierteln
    Kairos.

  • Der Prüfungsausschuss (Sonallah Ibrahim) Fast schon ein Krimi, auf
    jeden Fall die Klärung versteckter Wahrheiten über die ägyptische
    Geschäftswelt.

  • Der goldene Wagen führt nicht zum Himmel (Salwa Bakr) In einem wunderbaren
    Stil wird die Geschichte einer ägyptischen Frau, stellvertretend für
    alle Frauen erzählt.

  • Ägypten (H. Kampf & K. Jaath, Reich-Verlag 2001) Auf 208 Seiten
    werden wunderbare Aufnahmen zu Pharaonen, Pyramiden und Tempel gezeigt.

  • Die Reise zum Nil: 1849 - 1850 ; Maxime DuCamp und Gustave Flaubert in
    Ägypten, Palästina und Syrien (Hrsg. von Bodo von Dewitz, Göttingen
    1997) Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung des Ludwig.Museums.

  • Hieroglyphen. Schreiben und lesen wie die Pharaonen (Gabriele Wenzel) Praktisches
    Übungshandbuch zu Erlernen von Hyroglyphisch.

  • Die deutsche Gemeinde in Ägypten von 1919 - 1939 (Albrecht Fuess,
    Hamburg 1996).

  • Umm Kultum: ein Zeitalter der Musik in Ägypten : die moderne ägyptische
    Musik des 20. Jahrhunderts (Gabriele Braune, Frankfurt 1994)

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